RHINOSPRAY Nasenspray 12 ml *
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Rhinospray bei Schnupfen
Allgemeines
Rhinospray bei Schnupfen ist ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase. Es enthält den Wirkstoff Tramazolinhydrochlorid und wird zum Abschwellen der Nasenschleimhaut bei Schnupfen angewendet. Das Nasenspray ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren geeignet.
Besonderheit
Der Wirkstoff Tramazolinhydrochlorid bewirkt eine Verengung der Blutgefäße in der Nasenschleimhaut. Dadurch kann die geschwollene Nasenschleimhaut abschwellen und die Nasenatmung erleichtert werden. Rhinospray bei Schnupfen kann bei verstopfter Nase im Rahmen eines Schnupfens sowie bei allergischem Schnupfen und anfallsweise auftretendem Fließschnupfen angewendet werden.
Anwendung
Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren sprühen je nach Bedarf bis zu 3-mal täglich 1 Sprühstoß in jede Nasenöffnung.
- Vor der Anwendung die Nase vorsichtig reinigen.
- Je nach Bedarf 1 Sprühstoß in jede Nasenöffnung geben.
- Die Anwendung kann bis zu 3-mal täglich erfolgen.
- Während des Einsprühens leicht durch die Nase einatmen.
- Aus hygienischen Gründen sollte das Nasenspray nur von einer Person verwendet werden.
- Ohne ärztlichen Rat nicht länger als 7 Tage anwenden.
- Wenn die Beschwerden nach 7 Tagen nicht abgeklungen sind, sollte die weitere Anwendung nur nach ärztlicher Anweisung erfolgen.
Infos
- Apothekenpflichtiges Arzneimittel
- Zur Anwendung in der Nase
- Wirkstoff: Tramazolinhydrochlorid
- Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren geeignet
- Zum Abschwellen der Nasenschleimhaut bei Schnupfen
- Bei anfallsweise auftretendem Fließschnupfen
- Bei allergischem Schnupfen
- Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Nasennebenhöhlenentzündungen
- Bei Tubenkatarrh in Verbindung mit Schnupfen
- Kann die Nasenatmung erleichtern
- Wirkt laut Hersteller innerhalb weniger Minuten
- Wirkt laut Hersteller bis zu 10 Stunden
- Dosierung: bis zu 3-mal täglich 1 Sprühstoß je Nasenöffnung
- Enthält Benzalkoniumchlorid
- Enthält Campher, Cineol und Levomenthol
- Nicht länger als 7 Tage ohne ärztlichen Rat anwenden
Inhaltsstoffe/ Wirkstoff
Wirkstoff: Tramazolinhydrochlorid.
1 ml Nasenspray, Lösung enthält 1,265 mg Tramazolinhydrochlorid 1 H2O, entsprechend 1 mg Tramazolinhydrochlorid.
Sonstige Bestandteile laut Gebrauchsinformation: Benzalkoniumchlorid, Citronensäure-Monohydrat, Natriumhydroxid, Hypromellose, Povidon, Glycerol 85 %, Magnesiumsulfat-Heptahydrat, Magnesiumchlorid-Hexahydrat, Calciumchlorid-Dihydrat, Natriumhydrogencarbonat, Natriumchlorid, Cineol, Levomenthol, Campher und gereinigtes Wasser.
Hinweise
Rhinospray bei Schnupfen darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Tramazolinhydrochlorid, Benzalkoniumchlorid oder einen der sonstigen Bestandteile besteht.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei trockener Entzündung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung, Rhinitis sicca, sowie nach bestimmten operativen Eingriffen am Schädel beziehungsweise Gehirn.
Nicht bei Kindern unter 6 Jahren anwenden. Bei Kindern sollte die Anwendung nur entsprechend der Dosierungsvorgaben erfolgen.
Bei bestimmten Erkrankungen sollte vor der Anwendung ärztlicher oder pharmazeutischer Rat eingeholt werden. Dazu zählen unter anderem Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus, Prostatavergrößerung, Porphyrie, Phäochromozytom und Engwinkelglaukom.
Das Nasenspray sollte ohne ärztlichen Rat nicht länger als 7 Tage angewendet werden. Eine länger dauernde oder zu häufige Anwendung kann zu einer erneuten Schwellung der Nasenschleimhaut und zu einer Schädigung der Nasenschleimhaut führen.
Rhinospray bei Schnupfen enthält Benzalkoniumchlorid. Benzalkoniumchlorid kann eine Reizung oder Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen, insbesondere bei längerer Anwendung. Bitte beachten Sie die Packungsbeilage.
Pflichttext
Rhinospray bei Schnupfen. Wirkstoff: Tramazolinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Zum Abschwellen der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, bei anfallsweise auftretendem Fließschnupfen, Rhinitis vasomotorica, sowie bei allergischem Schnupfen, Rhinitis allergica, und zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Nasennebenhöhlenentzündungen sowie bei Tubenkatarrh, Verschluss der Ohrtrompete durch Schleimhautschwellung, in Verbindung mit Schnupfen. Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid, Campher, Cineol und Levomenthol. Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
- Warengruppe
- Tramazolin
:
Anwendungsbereiche
- Schnupfen
- Fließschnupfen
- Allergischer Schnupfen, zum Beispiel Heuschnupfen
- Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
- Tubenkatarrh mit Schnupfen
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 5-7 Tage angewendet werden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Wie wird das Arzneimittel dosiert?
| Wer? | Einzeldosis? | Gesamtdosis? | Wann? |
| Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene | 1 Sprühstoß | 3-mal täglich | verteilt über den Tag |
Aufbewahrung
AufbewahrungDas Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 12 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)
- Zustand nach einem Eingriff am Gehirn
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), wie z.B. Engwinkelglaukom
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Bluthochdruck
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Prostatavergrößerung
- Stoffwechselerkrankungen, wie:
- Schilddrüsenüberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Porphyrie
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?- Reizerscheinungen in der Nase, wie:
- Brennen der Schleimhäute
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)
- Reaktiv gesteigerte Durchblutung, vor allem der Schleimhäute, dadurch:
- Gefühl der "verstopften Nase"
- Herzklopfen
- Bluthochdruck
- Pulsbeschleunigung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Das Arzneimittel selbst kann zu einem Gefühl der verstopften Nase führen. Versucht man wiederum dieses Gefühl mit Hilfe dieses Mittels zu beseitigen, riskiert man, die Nasenschleimhaut dauerhaft zu schädigen. Der Effekt kann bereits nach einer Anwendung von 5-7 Tagen eintreten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure und ähnliche Stoffe!
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können bei längerer Anwendung eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden .
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?Der Wirkstoff zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab. Die Patienten können wieder freier durch die Nase atmen. Außerdem läuft sie nicht mehr ständig. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und unpezifische Reizungen.

