NIKOFRENON 14 mg/24 Stunden Pflaster transdermal 14 St *
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- HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
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- 14 St Pflaster, transdermal
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nikofrenon® 14 mg/24 Stunden Pflaster
Allgemeines
nikofrenon® 14 mg/24 Stunden ist ein transdermales Pflaster mit dem Wirkstoff Nicotin zur Unterstützung der Raucherentwöhnung bei Erwachsenen. Es dient zur Linderung von Nicotinentzugssymptomen bei Nicotinabhängigkeit.
Die Rauchentwöhnung sollte von Maßnahmen begleitet werden, die die Motivation unterstützen. Eine Beratung und Betreuung der Patientinnen und Patienten erhöht in der Regel die Erfolgsraten.
Besonderheit
Das Pflaster gibt Nicotin über die Haut ab und kann dadurch Entzugssymptome während der Raucherentwöhnung lindern.
- Zur Unterstützung der Raucherentwöhnung
- Zur Linderung von Nicotinentzugssymptomen
- Anwendung einmal täglich
- Das Pflaster verbleibt 24 Stunden auf der Haut
- Zur Anwendung bei Erwachsenen
Anwendung
Erwachsene wenden einmal täglich morgens nach dem Aufstehen 1 Pflaster an.
Das Pflaster wird auf eine saubere, trockene und unverletzte Hautstelle geklebt und für etwa 10 bis 20 Sekunden angedrückt. Geeignete Körperstellen sind beispielsweise der Oberarm, der Schulterbereich oder die Hüfte.
Das Pflaster sollte 24 Stunden auf der Haut verbleiben. Vor einer erneuten Anwendung an derselben Hautstelle sollte eine Pause von einigen Tagen eingehalten werden.
Ohne ärztlichen Rat sollte das Arzneimittel nicht länger als 3 Monate angewendet werden. Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einer Ärztin, einem Arzt oder in der Apotheke überschritten werden.
Infos
Der Wirkstoff Nicotin wird zur Unterstützung der Raucherentwöhnung eingesetzt und soll insbesondere Entzugserscheinungen lindern. Bei der Anwendung als Pflaster wird Nicotin über die Haut aufgenommen, ohne dass es in Form einer Zigarette zugeführt wird.
Eine schrittweise Verringerung der zugeführten Nicotinmenge kann Bestandteil der Raucherentwöhnung sein. Die individuell geeignete Wirkstärke und Behandlungsdauer sollten entsprechend der Gebrauchsinformation ausgewählt werden.
Wirkstoff
Wirkstoff: Nicotin.
Gegenanzeigen
nikofrenon® darf nicht angewendet werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- einem erst kurze Zeit zurückliegenden Herzinfarkt innerhalb der vergangenen 3 Monate
- einem erst kurze Zeit zurückliegenden Schlaganfall
- Hauterkrankungen, die den ganzen Körper betreffen und/oder chronisch sind, beispielsweise Schuppenflechte, chronische Hautentzündungen oder Nesselausschlag
Vor der Anwendung sollte unter anderem bei Magenschleimhautentzündung, Geschwüren des Verdauungstraktes, Angina pectoris, Herzinfarkt in der Vorgeschichte, Herzschwäche, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Raynaud-Syndrom, Durchblutungsstörungen, eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion, insulinpflichtigem Diabetes mellitus, Schilddrüsenüberfunktion oder Phäochromocytom ärztlicher oder pharmazeutischer Rat eingeholt werden.
Nichtraucher und Gelegenheitsraucher sollten das Arzneimittel nicht anwenden.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen das Arzneimittel nicht anwenden.
Nebenwirkungen
Bei der Anwendung können insbesondere Hautreaktionen an der Anwendungsstelle auftreten, beispielsweise Hautausschlag, Hautrötung, Juckreiz, Blasenbildung, Brennen oder Nesselausschlag.
Weitere mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem Schlaflosigkeit, ungewöhnliche Träume, Schwindel, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Herzklopfen, beschleunigter Puls, Bluthochdruck, Schwitzen, Müdigkeit, Husten, Hals- und Rachenbeschwerden, Atembeschwerden sowie Geschmacksstörungen.
Einige Beschwerden können auch durch den Nicotinentzug verursacht werden. Bei auftretenden Befindlichkeitsstörungen oder Veränderungen sollte ärztlicher oder pharmazeutischer Rat eingeholt werden.
Wichtige Hinweise
Rauchen sollte während der Behandlung vermieden werden.
Nicotin kann bei Kindern zu schweren Vergiftungen führen. Die transdermalen Pflaster müssen daher sowohl vor als auch nach dem Gebrauch für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.
Bei einer Überdosierung können unter anderem Übelkeit, vermehrter Speichelfluss, Bauchschmerzen, Durchfall, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Schwindel, Hör- und Sehstörungen, Blutdruckabfall, Atemschwierigkeiten oder ein Kreislaufkollaps auftreten. Bei Verdacht auf eine Überdosierung ist umgehend eine Ärztin oder ein Arzt zu kontaktieren.
Bei Allergie gegen Polyethylenglykol (PEG)-haltige Stoffe ist Vorsicht geboten.
Es sind Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln möglich. Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke daher über alle Arzneimittel, die Sie anwenden.
Während der Schwangerschaft sollte das Arzneimittel nach den vorliegenden Angaben nicht angewendet werden. Von einer Anwendung während der Stillzeit wird abgeraten.
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden. Die Pflaster sind vor und nach der Anwendung für Kinder unerreichbar aufzubewahren.
Pflichtangaben
nikofrenon® 7 mg/24 Stunden Pflaster, transdermales Pflaster; nikofrenon® 14 mg/24 Stunden Pflaster, transdermales Pflaster; nikofrenon® 21 mg/24 Stunden Pflaster, transdermales Pflaster. Zur Anwendung bei Erwachsenen. Wirkstoff: Nicotin. Anwendung: Linderung von Nicotinentzugssymptomen, Unterstützung der Raucherentwöhnung bei Nicotinabhängigkeit. Eine Beratung und Betreuung der Patienten erhöhen in der Regel die Erfolgsraten. Warnhinweise: Die transdermalen Pflaster müssen vor und nach Gebrauch für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden. Stand: 05/2024.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
- Warengruppe
- Nicotin
:
Anwendungsbereiche
Die Rauchentwöhnung sollte begleitet sein von Maßnahmen, die die Motivation unterstützen.- Zur Unterstützung der Raucherentwöhnung
- Linderung von Nicotinentzugssymptomen
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.Art der Anwendung?
Kleben Sie das Arzneimittel auf eine saubere, trockene und unverletzte Hautstelle auf. Drücken Sie es 10-20 Sekunden an. Das Arzneimittel sollte 24 Stunden auf der Hautstelle bleiben. Vor einer erneuten Anwendung an der selben Stelle sollte eine Pause von einigen Tagen abgewartet werden. Für das Aufkleben günstige Körperstellen sind der Oberarm, der Schulterbereich oder die Hüfte.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Monate anwenden. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit, vermehrtem Speichelfluss, Bauchschmerzen, Durchfall, Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Schwindel, Hör- und Sehstörungen, Blutdruckabfall, Atemschwierigkeiten sowie zum Kreislaufkollaps kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Wie wird das Arzneimittel dosiert?
| Wer? | Einzeldosis? | Gesamtdosis? | Wann? |
| Erwachsene | 1 Pflaster | 1-mal täglich | morgens nach dem Aufstehen |
Aufbewahrung
AufbewahrungDas Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt (bis 3 Monate)
- Schlaganfall, der erst kurz zurückliegt
- Hauterkrankungen, die den ganzen Körper betreffen und/oder chronisch sind, wie z.B. Schuppenflechte, chronische Hautentzündungen und Nesselausschlag
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Magenschleimhautentzündung
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Angina pectoris
- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
- Herzschwäche
- Bluthochdruck
- Herzrhythmusstörungen
- Raynaud-Syndrom
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), der mit Insulin behandelt werden muss
- Schilddrüsenüberfunktion
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
Nichtraucher oder Gelegenheitsraucher sollten das Arzneimittel nicht anwenden.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?Nebenwirkungen, die speziell bei Nikotinabgabe mit Hilfe eines Pflasters auftreten:
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut an der Anwendungsstelle, wie:
- Hautausschlag
- Hautrötung
- Juckreiz
- Blasenbildung
- Brennen auf der Haut
- Nesselausschlag
- Schlaflosigkeit
- Ungewöhnliche Träume
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Aufstoßen
- Bauchschmerzen
- Beschleunigter Puls
- Bluthochdruck
- Blähungen
- Brustschmerzen
- Durchfall
- Engegefühl im Hals
- Entzündliche Hautrötung (Erythem)
- Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
- Entzündung der Speiseröhre
- Entzündung der Zunge
- Erbrechen
- Erschöpfung
- Geschmacksstörung
- Halsschmerzen
- Heiserkeit
- Herzklopfen
- Hitzewallung
- Husten
- Kehlkopfschmerz
- Kieferschmerzen
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Laufende Nase
- Magen-Darm-Beschwerden
- Missempfindungen
- Mundtrockenheit
- Muskelschmerzen
- Müdigkeit
- Nasenbluten
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Niesen
- Rachenentzündung
- Reizerscheinungen der Mundhöhle
- Reizerscheinungen im Hals und im Rachen
- Reizerscheinungen im Mund und im Rachen, zum Teil mit Entzündung der Mund- und Rachenschleimhaut
- Reizerscheinungen in der Nase, wie:
- Schluckauf
- Schmerzen im Brustbereich
- Schnupfen
- Schwitzen
- Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
- Schwäche
- Schwäche
- Sodbrennen
- Tränendes Auge
- Unwohlsein
- Unwohlsein
- Verdauungsbeschwerden
- Verkrampfung der Bronchien
- Vermehrter Speichelfluss
- Verschwommenes Sehen
- Verstopfung
- Vorhofflimmern
- Übelkeit
- Überempfindlichkeit
- Zittern
- Harnblasenentzündung
- Gewichtszunahme
- Appetitsteigerung
- Akne
Beim Arzneimittel werden zahlreiche Nebenwirkungen angegeben. Dabei ist zu beachten:
Grundsätzlich können unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel ähnliche Nebenwirkungen auftreten wie beim Rauchen.
Beschwerden, die auftreten, können auch durch den Entzug bedingt sein.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?- Das Arzneimittel enthält einen Stoff, der bei Kindern zu schwersten Vergiftungen führen kann. Achten Sie deshalb ganz besonders auf eine sichere Verwahrung vor Kindern, auch bei evtl. Resten nach der Anwendung und Verpackungen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Rauchen sollte in jedem Fall vermieden werden, weil die medikamentöse Behandlung gestört wird.
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?Der Wirkstoff wird als Unterstützung zur Raucherentwöhnung eingesetzt, vor allem um Entzugserscheinungen zu mildern. Das Entscheidende dabei ist, dass das Nikotin nicht in Form einer Zigarette abgegeben wird. Dadurch können die nachteiligen Faktoren, wie die zusätzlich mit aufgenommenen Schadstoffe und der suchtfördernde Vorgang des Rauchens, ausgeschlossen werden. Durch langsame Verringerung der Nikotinmenge kann kontrolliert die Nikotinabhängigkeit beendet werden.

