GAVISCON DUAL Waldfrucht 250mg/106,5mg/187,5mg KTA 16 St *
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- Anbieter:
- Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
- Menge:
- 16 St Kautabletten
- PZN:
- 20033102
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- 48 St
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- Die GAVISCON Dual Kautabletten mit Waldfruchtgeschmack wurden mit einer besonderen Wirkstoffkombination entwickelt, um zweifach aktiv gegen Sodbrennen, saures Aufstoßen und ähnliche Reflux-bedingte Symptome wie Verdauungsstörungen vorzugehen. Der enthaltene Hauptwirkstoff Alginat sorgt für die Bildung einer extra starken Alginat-Schutzbarriere. Indem das aus Braunalgen extrahierte Alginat mit Magensäure zusammen mit Natriumhydrogencarbonat und Calciumcarbonat reagiert und aufquillt, bildet es eine gelähnliche Schutzbarriere auf dem Mageninhalt. Die Funktion dieser Barriere ist es, den Aufstieg von Magensäure in die Speiseröhre zu verhindern, sodass die Reflux-Symptome durch die Tabletten zum Kauen gelindert werden können. Das enthaltene Calciumcarbonat sorgt zusätzlich dafür, dass die Magensäure neutralisiert wird.
Der Hauptwirkstoff Alginat hat eine mechanische Wirkungsweise und tritt nicht in den Blutkreislauf ein, was die Anwendung von GAVISCON Dual in der Schwangerschaft und Stillzeit bei Sodbrennen ermöglicht. Da die Kautabletten ohne Wasser eingenommen werden, sind sie praktische Begleiter für unterwegs und auf Reisen.
- Zweifachwirkung durch Alginat und Calciumcarbonat
- Bildet eine zuverlässige Schutzbarriere und neutralisiert Magensäure
- Effektive Linderung bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen
- Physikalische Wirkung durch Hauptwirkstoff Alginat
- Sicher für Schwangere und während der Stillzeit
Was genau versteht man unter Reflux?
Reflux tritt auf, wenn Magensäure in die Speiseröhre gelangt, wodurch Symptome wie Sodbrennen entstehen können. Typische Symptome sind ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, saures Aufstoßen und manchmal ein saurer oder salziger Geschmack im Mund.
Mögliche Ursachen für Sodbrennen
Verschiedene Faktoren können das Auftreten von Sodbrennen beeinflussen. Übermäßiges Essen, Übergewicht oder Gewohnheiten wie Rauchen sind einige dieser Risikofaktoren. Schwangerschaft kann ebenfalls durch erhöhten Druck auf die Magengegend Reflux-Symptome hervorrufen.
Präventive Maßnahmen
Um Reflux entgegenzuwirken, können einige präventive Schritte unternommen werden: kleinere Mahlzeiten essen, beim Schlafen den Kopf erhöhen und das Rauchen reduzieren oder bestenfalls aufgeben. Bei anhaltenden oder sich verstärkenden Symptomen sollte ärztlicher Rat aufgesucht werden.
Pflichtangaben:
Gaviscon Dual Waldfruchtgeschmack 250 mg / 106,5 mg / 187,5 mg Kautabletten. Anwendungsgebiete: Behandlung der säurebedingten Symptome des gastroösophagealen Reflux wie Sodbrennen, saures Aufstoßen, Verdauungsstörungen (Dyspepsie) z.B. nach den Mahlzeiten oder während der Schwangerschaft. Warnhinweise: Hoher Natriumgehalt, Calcium, Aspartam (E 951), Azorubin-Aluminiumsalz (E 122), Saccharose.
Anwendung:
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren können bei Bedarf bis zu 4x täglich 2-4 Kautabletten nach den Mahlzeiten oder vor dem Schlafengehen zerkauen. Eine Dosisanpassung für ältere Personen ist nicht erforderlich. Kinder unter 12 Jahren sollten GAVISCON Dual Kautabletten nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.
Hinweise:
Hoher Natriumgehalt, Calcium, Aspartam (E 951), Azorubin-Aluminiumsalz (E 122), Saccharose.
Inhaltsstoffe:
Wirkstoff je Kautablette :
250 mg Natriumalginat, 106,5 mg Natriumhydrogencarbonat und 187,5 mg Calciumcarbonat.
Die sonstigen Bestandteile sind Xylitol (E967), Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Macrogol 20000, Mannitol (Ph.Eur.) (E421), Copovidon, Acesulfam-Kalium (E950), Aspartam (E951), Cranberry-Aroma, Himbeer-Aroma, Fruchtaroma und Azorubin-Aluminiumsalz (E122). Die Aromen enthalten Propylenglykol (E1520) und Sacchar - Warengruppe
- Alginsäure
:
Anwendungsbereiche
- Behandlung der Symptome der Refluxkrankheit (Sodbrennen, saures Aufstoßen, Verdauungsbeschwerden)
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.Art der Anwendung?
Kauen Sie das Arzneimittel gut.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 7 Tage anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist oder die Beschwerden regelmäßig wiederkehren. Eine dauerhafte Einnahme sollte vermieden werden, da ansonsten ernste Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen überdeckt werden können.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Bauchbeschwerden mit aufgeblähtem Bauch kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Wie wird das Arzneimittel dosiert?
| Wer? | Einzeldosis? | Gesamtdosis? | Wann? |
| Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene | 2-4 Kautabletten | 1-4 mal täglich | nach der Mahlzeit und vor dem Schlafengehen |
| Allgemeine Dosierungsempfehlung: | |||
Aufbewahrung
AufbewahrungDas Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?Natriumalginat: Der Wirkstoff wird in Kombination mit Natriumbicarbonat und Calciumcarbonat bei Magenbrennen und saurem Aufstoßen ("Sodbrennen") eingesetzt.
Natron (Natriumhydrogencarbonat): Der Wirkstoff ist ein Salz, das der Körper braucht, um das neutrale Milieu des Blutes aufrecht zu erhalten. Verschiebt sich der pH-Wert beispielsweise im Rahmen von Lungen- oder Nierenfunktionsstörungen in den sauren Bereich, kann sich für den Patienten eine lebensbedrohliche Situation ergeben. Das Salz bringt das gestörte Gleichgewicht wieder ins Lot. Hat ein heftiger Durchfall dem Körper notwendige Salze entzogen, füllt zum Beispiel eine Lösung, die unter anderem Natron (Natriumhydrogencarbonat) enthält, die Speicher wieder auf.
Calciumcarbonat: Calciumionen haben entscheidende Bedeutung bei der Aktivierung biologischer Systeme. Ein Mangel an Calcium im Blut erhöht, ein Überschuss dagegen vermindert die neuromuskuläre Erregbarkeit. Orale Calciumzufuhr fördert die Remineralisation des Skeletts bei Calciummangel. Zusätzlich bindet und neutralisiert der Wirkstoff Magensäure. Das Kalzium bildet mit Magensäure schwer lösliche Salze, die über den Stuhlgang ausgeschieden werden. Derart wirkt der Stoff gegen Sodbrennen, Aufstoßen und andere säurebedingte Magenbeschwerden. Zudem verringert sich die Gefahr, dass infolge einer Übersäuerung Geschwüre im Magen-Darm-Bereich auftreten.

